Pflanzenschutzmittelrückstände in Birnen
|
Im Jahr 2018 wurden insgesamt 92 Proben Birnen, darunter 2 Proben aus Bio-Landbau, auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. In 87 Proben waren Rückstände nachweisbar. Höchstgehaltsüberschreitungen und unzulässige Anwendungen in deutschen Birnen wurden nicht festgestellt. |
Eine Probe aus China bestand aus Nashi-Birnen, die im Gegensatz zu unseren Tafelbirnen eine rundliche Form haben. Die ursprünglich in China beheimateten Nashi-Birnen stammen von der Art Pyrus pyrifolia (Murm. f.) Nakia ab. Die bei uns geläufigeren Birnen gehen hingegen auf die in Europa und der Türkei vorkommende Wildbirne Pyrus communis subsp. pyraster (L.) Ehrh. zurück.
In 87 Proben (95 Prozent) waren Pestizidrückstände unterhalb der rechtlich festgelegten Höchstgehalte nachweisbar. Keine Rückstände wurden in 5 Proben festgestellt. Hierbei handelte es sich um 2 Bioproben aus deutschem Anbau sowie 3 Proben konventionell erzeugter Birnen, die 1 Mal aus Italien und 2 Mal aus Deutschland kamen.
In Abbildung 1 ist die Rückstandsverteilung auf die Herkunftsländer zusammengefasst.
|
2018 |
2016* |
2015* |
2014* |
|
| Anzahl Proben |
92 |
87 |
57 |
104 |
| Proben mit Rückständen |
87 (= 95 %) |
84 (= 97 %) |
55 (= 96 %) |
96 (= 92 %) |
| Proben mit Mehrfachrückständen |
74 (= 80 %) |
77 (= 89 %) |
50 (= 88 %) |
89 (= 86 %) |
| Anzahl Rückstände |
2-10 |
2-9 |
2-10 |
2-13 |
| Höchstgehaltsüberschreitungen |
0 (= 0 %) |
0 (= 0 %) |
1 (= 2 %) |
2 (= 2 %) |
*Quellen: Tätigkeitsberichte des LAVES
Wie in früheren Jahren haben auch die Untersuchungen im Jahr 2018 gezeigt, dass Tafelbirnen in hohem Maße Pestizidrückstände enthalten. Waschen Sie Birnen vor dem Verzehr daher mit warmem Wasser ab und tupfen Sie sie trocken, um Rückstände möglichst weitgehend zu entfernen.
Birnen am Baum
Weitere Untersuchungsergebnisse und Informationen zu Pflanzenschutzmitteln finden Sie in folgendem Artikel:

