LAVES Logo mit Schriftzug Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit

Umweltbedingte Kontaminanten

Umweltbedingte Kontaminanten von Lebensmitteln beziehen sich auf Schadstoffe, die durch Umweltfaktoren ihren Weg in die Nahrungskette von Tier und Mensch finden. Aufgrund ihrer Langlebigkeit sind sie überall verbreitet in der Luft, in Böden und Gewässersedimenten. Kontaminanten (Verunreinigungen) werden vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen. Polychlorierte Dibenzofurane (Dioxine), Polychlorierte Biphenyle (PCB) und Pyrrolizidinalkaloide sind Beispiele für solche unerwünschten Stoffe.
Süßkartoffel auf weißem Hintergrund Bildrechte: © mates - stock.adobe.com

Dioxine und PDB in Süßkartoffeln? – LAVES untersucht Proben

Die Süßkartoffel, auch Batate genannt, ist reich an Ballaststoffen und voll im Trend. Das LAVES untersuchte im Jahr 2025 Süßkartoffeln gezielt auf die Belastung mit Dioxinen und PCB, wobei sich ein erfreuliches Resultat für Verbraucherinnen und Verbraucher zeigte. mehr

Einkaufskorb, gefüllt mit verschiedenen Lebensmitteln. Bildrechte: © Drazen – stock.adobe.com

Untersuchungen von Lebensmitteln pflanzlicher und tierischer Herkunft auf per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS)

Unter dem Begriff PFAS wird die große Gruppe der per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen zusammengefasst. Lebensmittel werden vor allem deshalb mit PFAS kontaminiert, weil PFAS sich allmählich in Fischen, Meeresfrüchten, Pflanzen und Tieren, Wasser und Boden anreichern. mehr

Feta auf Holzbrett mit Rosmarinzweig Bildrechte: © fabiomax - stock.adobe.com

Dioxine und polychlorierte Biphenyle in Feta?

Als Milcherzeugnis mit einem hohen Fettgehalt kann Fetakäse zur Aufnahme unerwünschter Stoffe wie Dioxine und PCB bei Verbraucherinnen und Verbrauchern beitragen. Daher untersucht das LAVES regelmäßig Fetakäse auf Dioxine und PCB. mehr

Frischer weicher Mascarpone-Käse in einer weißen Schüssel Bildrechte: © sherlesi - stock.adobe.com

Unerwünschte Stoffe in Mascarpone?

Das ursprünglich aus dem italienischen Raum stammende Produkt Mascarpone dient als Zutat vielzähliger Speisen – vom klassischen Tiramisu bis hin zu pikanten Soßen und Dips. Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES hat Marscarpone auf Dioxine und dl-PCB untersucht. mehr

Geräteportfolio LVIOL FB44 Bildrechte: LAVES

LAVES untersucht Rohmilch auf Dioxine und polychlorierte Biphenyle

Da Milch und Milchprodukte maßgeblich zur Aufnahme von Dioxinen und PCB beitragen, untersucht das LAVES regelmäßig Rohmilch aus Niedersachsen auf diese unerwünschten Stoffe. Die Untersuchungsergebnisse aus den Jahren 2022 bis 2024 zeigen dabei ein erfreuliches Ergebnis. mehr

Schüssel mit Getreidebrei auf einem Holztisch Bildrechte: © Mara Zemgaliete_stock.adobe.com

LAVES untersucht Lebensmittel auf Nickel

Nickel gelangt als natürlicher Bestandteil der Erdkruste sowie durch industrielle Anwendungen in Lebensmittel. Für Nickel wurden EU-weit erstmalig Höchstmengen in bestimmten Lebensmitteln festgelegt. Das LAVES hat Gemüse, Säuglings- und Kleinkindernahrung sowie Milch- und Fleischprodukte untersucht. mehr

Hühnereier liegen in einem Kunststoff Eierkarton. Bildrechte: © LAVES / LVIOL-FB44

Untersuchung von Hühnereiern auf Dioxine und polychlorierte Biphenyle

Hühnereier sind in der Vergangenheit im Rahmen der amtlichen Lebensmittelkontrolle vereinzelt durch erhöhte Gehalte an Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen aufgefallen. Daher untersuchte das LAVES in 2024 insgesamt 61 Hühnereier auf Dioxine und PCB. mehr

Bildrechte: © azurita - stock.adobe.com

Dioxine und dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle in Grünkohl?

Grünkohl, ein beliebter Winterklassiker. Das Blattkohlgemüse kann umweltbedingt mit luftgetragenden Schadstoffen wie Dioxine und PCB belastet sein. Das LAVES hat in den Jahren 2022 bis 2024 Grünkohl gezielt auf die Belastung mit diesen Schadstoffen untersucht. mehr

Messtechnik Dioxin-/PCB-Analytik. Bildrechte: © LAVES / LVIOL-FB44

Untersuchung von Dioxinen und PCB im Rahmen von KOPKONT

Lebensmittel tierischer Herkunft wie Fleisch, Milch und Eier leisten einen großen Beitrag zur täglichen Ernährung vieler Verbraucherinnen und Verbrauchern. Über den Verzehr tierischer Lebensmittel werden allerdings auch unerwünschte Stoffe aufgenommen. mehr

Nahrungsmittel tierischen Ursprungs (Fleisch, Fisch, Eier und Milch) auf weißem Hintergrund Bildrechte: © volff - stock.adobe.com

Fragen und Antworten zu Dioxinen und Polychlorierten Biphenylen (PCB)

Dioxine und PCB kommen überall in der Umwelt vor und werden vom Menschen hauptsächlich über tierische Lebensmittel aufgenommen. Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES werden Lebensmittel und Futtermittel landesweit auf „Dioxine und dioxinähnliche PCB“ untersucht. mehr

Fleisch, Fisch, Wurst, Eier, Milch Bildrechte: © meteo021 - Fotolia.com

Nicht dioxinähnliche polychlorierte Biphenyle (ndl-PCB)

Polychlorierte Biphenyle (PCB) lassen sich nach ihren toxikologischen Eigenschaften in zwei Kategorien unterteilen. Die dioxinähnlichen (dl-) PCB) ähneln in ihren toxikologischen Eigenschaften den Dioxinen, alle anderen weisen ein anderes toxikologisches Profil auf und werden als ndl-PCB bezeichnet. mehr

Obst und Gemüse im Korb Bildrechte: © Sylwia Schreck - Fotolia.com

Nitrat in Lebensmitteln

Der Mensch nimmt Nitrat hauptsächlich über den Verzehr von Frischgemüse auf, aber auch über das Trinkwasser, Getreide und Obst. Nitrat an sich ist für den menschlichen Körper harmlos. Unter Umständen jedoch kann Nitrat teilweise zu Nitrit und krebserregenden Nitrosaminen umgewandelt werden. mehr

Hanfsamen und Hanföl füllen drei Gläser, die neben Hanfblättern auf einem Holzbrett liegen. Bildrechte: © Pixel-Shot – stock.adobe.com

Superfood Hanf: Wie hoch sind die Δ9-THC-Gehalte in hanfhaltigen Lebensmitteln?

Die Palette an Hanfsamenprodukten ist vielfältig: Hanföl, Mehlersatz, Müslimischungen und Bratlinge sind im Trend. In den Samen der Hanfpflanze ist kein THC enthalten. Wird die Ernte aber mit Blättern verunreinigt, kann es schnell passieren, dass Grenzwerte überschritten werden. mehr

Mohnkuchen Bildrechte: © photocrew - Fotolia.com

Morphin und Pflanzenschutzmittelrückstände in Mohnsaaten

Mohnsamen können beträchtliche Gehalte an Morphin aufweisen. Im Lebensmittelinstitut Braunschweig wurden erneut Proben auf eine Überschreitung des vorläufigen Richtwertes von 4 mg/kg untersucht. mehr

Honig in Schale mit Portionierer Bildrechte: © mad4design.com - Fotolia.com

Glyphosat und Pyrrolizidinalkaloide in Honig

Glyphosat ist der Wirkstoff des weltweit am häufigsten eingesetzten Pflanzschutzmittels Roundup, das in der Landwirtschaft als Unkrautvernichtungsmittel verwendet wird. Pyrrolizidinalkaloide sind sekundäre Stoffwechselprodukte, die einige Pflanzen zur Abwehr von Fressfeinden bilden. mehr

Paragraphenzeichen vor einem Gesetzbuch Bildrechte: grafolux & eye-server

Dioxin/PCB - Meldepflichten nach der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung

Lebensmittel- und Futtermittelunternehmer sind nach § 44a Abs. 3 des LFGB i. V. m. der Mitteilungs- und Übermittlungsverordnung vom 28.12.2011 verpflichtet, ihnen vorliegende Untersuchungsergebnisse für Dioxine, dioxinähnliche und nicht dioxinähnliche PCB den zuständigen Behörden mitzuteilen. mehr

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