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Pflanzenschutzmittelrückstände in Aprikosen


Im Jahr 2018 hat das Lebensmittel- und Veterinärinsgesamt 19 Proben Aprikosen aus konventionellem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. In 16 Proben waren Rückstände nachweisbar, Höchstgehaltsüberschreitungen wurden aber nicht festgestellt. Maximal wurden vier verschiedene Pestizide in einer Probe bestimmt.

Das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg hat im Jahr 2018 insgesamt 19 Proben Aprikosen aus konventionellem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht.

Angegebene Herkunftsländer der 19 Proben waren 15 Mal Spanien, zwei Mal Italien und ein Mal Griechenland. Eine Probe war ohne Angabe des Anbaulandes.

In 16 Aprikosenproben (84 Prozent) wurden Pestizidrückstände unterhalb der rechtlich festgelegten Höchstgehalte bestimmt. Zu diesen Proben gehörten zwölf Proben aus Spanien, zwei Proben aus Italien, eine Probe aus Griechenland sowie eine Probe ohne Angabe des Ursprungslandes.

Drei Proben (16 Prozent) aus Spanien enthielten keine nachweisbaren Pflanzenschutzmittel.


In Abbildung 1 ist die Rückstandsverteilung auf die Herkunftsländer zusammengefasst:

Abbildung 1  
Abbildung 1: Ergebniszusammenfassung der Aprikosenproben; berücksichtigt sind Proben mit Gehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.
In Abbildung 2 ist die Anzahl der Pestizide in den Aprikosenproben je Herkunftsland dargestellt. In zwölf Proben (63 Prozent) waren Mehrfachrückstände enthalten, das heißt mindestens zwei Rückstände in einer Probe. Das Maximum bildeten jeweils vier Pflanzenschutzmittel in einer Probe aus Spanien und in zwei Proben aus Italien.
Abbildung 2  
Abbildung 2: Anzahl der Rückstände in den Aprikosenproben je Herkunftsland; berücksichtigt sind Proben mit Gehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.
Abbildung 3 zeigt das Spektrum der in den Proben festgestellten Pflanzenschutzmittel. Insgesamt hat das Institut 16 verschiedene Pestizidrückstände in den Proben nachgewiesen. Am häufigsten (sieben Mal) wurde das Fungizid Fluopyram in den Proben bestimmt, gefolgt von dem vier Mal nachgewiesenen Neonicotinoid-Insektizid Thiacloprid.
Abbildung 3  
Abbildung 3: Häufigkeit nachgewiesener Pflanzenschutzmittelrückstände in den Aprikosenproben; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.

Fazit:

Nur in drei der insgesamt 19 Aprikosenproben aus konventionellem Anbau waren keine Pflanzenschutzmittelrückstände nachweisbar. Maximal wurden vier verschiedene Pestizide in einer Probe bestimmt. Da keine Höchstgehalte überschritten wurden, waren alle Proben verkehrsfähig. Auf der Schale vorhandene Rückstände lassen sich durch Waschen, Abreiben und Schälen von Obst reduzieren.


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Aprikosen  

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Weitere Untersuchungen von Aprikosen:

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