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Pflanzenschutzmittelrückstände in Nektarinen und Pfirsichen

Ergebnisse des Jahres 2011


Zusammenfassung

Jeweils 12 Nektarinen- und 12 Pfirsichproben wurden im 3. Quartal 2011 auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Das Ergebnis: 4 Proben waren ohne nachweisbare Rückstände. Erfreulicherweise musste keine Probe aufgrund von Überschreitungen der Pestizidhöchstgehalte beanstandet werden.

Im 3. Quartal 2011 wurden im Lebensmittelinstitut Oldenburg des LAVES insgesamt 12 Proben Nektarinen und 12 Proben Pfirsiche aus konventionellem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht.

Abbildung 1  
Abbildung 1: Herkunft der Nektarinen- und Pfirsichproben

Die Hälfte der Proben stammte aus Italien (12x). Weitere Proben kamen aus Spanien (9x) und Frankreich (1x). Bei 2 Pfirsichproben war das Herkunftsland nicht bekannt (siehe Abbildung 1).

In Abbildung 2 sind die Ergebnisse der Rückstandsuntersuchungen zusammenfasst.

Abbildung 2  
Abbildung 2: Ergebniszusammenfassung der Nektarinen- und Pfirsichproben, berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

2 Proben Nektarinen (1x Italien und 1x Spanien) und 2 Pfirsichproben (1x Italien und 1x unbekannter Herkunft) wiesen keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Pflanzenschutzmittelrückstände oberhalb der rechtlich festgesetzten Höchstgehalte wurden nicht festgestellt.

Abbildung 3  
Abbildung 3: Anzahl der Mehrfachrückstände in den Nektarinen- und Pfirsichproben; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

In Abbildung 3 ist die Anzahl an Rückständen je Probe in den untersuchten Proben aufgeführt. In den Nektarinen wurden maximal 4 und in den Pfirsichen maximal 5 verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen. Mehrfachrückstände, d. h. mehr als ein Wirkstoff je Probe, wurden in 58% der untersuchten Nektarinen- bzw. 75% der Pfirsichproben bestimmt.

Abbildung 4  
Abbildung 4: Häufigkeit nachgewiesener Pflanzenschutzmittelrückstände in Nektarinen und Pfirsichen; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

Insgesamt wurden 20 verschiedene Wirkstoffe in den Nektarinen und Pfirsichen bestimmt (siehe Abbildung 4). Die Pfirsichproben enthielten 16 verschiedene, die Nektarinenproben 13 verschiedene Wirkstoffe. Hauptsächlich kamen das Insektizid Spinosad (8x) und das Fungizid Fenhexamid (6x) vor.

Fazit:

In 83% der Proben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen. Erfreulicherweise musste keine Probe aufgrund von Höchstgehaltsüberschreitungen beanstandet werden. Die untersuchten Proben Nektarinen und Pfirsiche zählen zu den mäßig mit Pflanzenschutzmitteln behafteten Obstsorten.

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