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Binnenfischerei und fischereikundlicher Dienst

Die Ausübung der Fischerei hat eine lange Tradition. Funde von aus Holz, Knochen und Stein hergestellten Fanggeräten, wie z.B. Angelhaken und Speere belegen, dass der Mensch schon in der Steinzeit sich Fische als Nahrungsquelle erschlossen hat. Als Jäger und Sammler hat er ihren Nahrungswert erkannt und seine Fangmethoden stetig weiter entwickelt. Dabei sind die Methoden in der Binnenfischerei bis in die Gegenwart im Vergleich zur Seefischerei insgesamt ursprünglich geblieben. Der erfolgreiche Einsatz der verschiedenen Methoden erfordert nach wie vor ein hohes Maß an handwerklichem Geschick.

Vorrangiges Ziel der Fischerei ist es, gesunde und hochwertige Nahrungsmittel bereitzustellen. Dabei wird auf EU- und internationaler Ebene sowie im nationalen Bereich das Prinzip der Vorsorge verfolgt, um die Nahrungsressource Fisch nachhaltig zu sichern.

Die Binnenfischerei ist eine extensive und naturverträgliche Nutzungsform. Neben dem Aspekt der "Kochtopffischerei" kommen vor dem Hintergrund der vielfältigen Beeinträchtigungen der Gewässer durch Ausbau und weiterer, die Gewässerstruktur und -güte beeinflussender Nutzungen heute der Binnenfischerei die wichtigen Funktionen der gesetzlich festgeschriebenen Verpflichtung zur Hege der Fischbestände und die der Erholung und des Naturerlebens zu.

Die Fischerei wird aufgrund rechtlicher Grundlagen ausgeübt.

Hauptzweige der Binnenfischerei sind die

  • Fluß- und Seenfischerei
  • Angelfischerei
  • Karpfenteichwirtschaft
  • Forellenteichwirtschaft
  • Kreislaufanlagen

Nachfolgend einige LINKS, die zu Informationen und Ansprechpartnern ausgewählter Themenschwerpunkte führen:

Fischartenschutz, Wasserrahmenrichtlinie, Förderung

Fischgesundheit, Fischkrankheiten, Fischseuchen, Fischuntersuchungen

Küstenfischerei

Fisch als Lebensmittel

Tierschutz, Tierversuche

Fische

Publikationen des Dezernates Binnenfischerei finden Sie

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