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Amtliche Futtermittelkontrolle in Niedersachsen

7,5 Mio. Tonnen Futtermittel werden in Niedersachsen jährlich produziert. Das entspricht 39 % der gesamten Futtermittelproduktion in der Bundesrepublik Deutschland.

Die amtliche Futermittelüberwachung erstreckt sich über alle Ebenen der Futtermittelherstellung und des Handels bis hin zu den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Futtermittelkontrolleure und Futtermittelkontrolleurinnen des Fachdezernates Futtermittelüberwachung des LAVES ziehen in Niedersachsen jährlich 4.000 bis 5.000 Futtermittelproben. An diesen Proben werden jeweils vier bis sieben verschiedene Analysen durchgeführt. So ist mit insgesamt 30.000 Analysen pro Jahr zu rechnen. In Niedersachsen ist das Futtermittelinstitut in Stade des LAVES in Zusammenarbeit mit den übrigen LAVES-Instituten sowie anderen Instituten zuständig für die amtliche Untersuchung von Futtermittel.

Die rechtliche Grundlage für diese Untersuchungen bildet das "Nationale Kontrollprogramm Futtermittelsicherheit", das mit den Vorgaben aus dem Koordinierten Kontrollprogramm der EU (Richtlinie 95/53/EG, Artikel 22) übereinstimmt.

Dieses Programm setzt folgende Schwerpunkte:

  • Die Kontrolle soll verhindern, dass Risiken in der Nahrungskette über die Tiere auf den Menschen übertragen werden.

  • Die Kontrolle der Futtermittel soll die Gesundheit der Tiere gewährleisten.

  • Die Kontrollen dienen der Überprüfung der ernährungsphysiologischen Qualität der Futtermittel vornehmlich durch die Bestimmung der wertgebenden Bestandteile.

Die Untersuchungsparameter umfassen unter anderem:

In die Kontrollen werden Vormischungen, Einzelfuttermittel, Alleinfuttermittel, Ergänzungsfuttermittel und Zusatzstoffe einbezogen.

Gemengeteile Einzelfuttermittel Bildrechte: LAVES

Futtermittel vieler Herkünfte

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