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Afrikanische Schweinepest (ASP) in Niedersachsen bestätigt

Erster Nachweis bei Hausschweinen – Fragen und Antworten


In Niedersachsen wurde erstmalig ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen festgestellt.

Die ASP ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft. Sie endet für Schweine meist tödlich. Für den Menschen ist die Erkrankung ungefährlich! Das ASP-Virus ist weder durch Verzehr von Schweinefleisch, noch über Tierkontakt auf Menschen übertragbar.

Erste Maßnahmen zur Eindämmung und Bekämpfung wurden eingeleitet. Die Veterinärämter der betroffenen Landkreise richten Schutz- und Überwachungszonen ein. Die Grenzen der Gebiete werden nach den Vor-Ort-Gegebenheiten und den epidemiologischen Erkenntnissen festgelegt.

Zu den Maßnahmen in der Schutzzone zählen unter anderem Stichproben-Untersuchungen in allen Betrieben und das Verbot, Schweine zu verbringen (Durchgangsverkehr erlaubt). In den betroffenen Gebieten wird eine verstärkte Fallwildsuche und -bergung empfohlen. Zur Eindämmung der Seuche sollten die Wildschweine in diesem Gebiet gehalten werden. Dazu können die Landkreise verschiedene Maßnahmen anordnen.

Schweine oder Schweinefleischerzeugnisse aus diesen Gebieten herauszubringen ist grundsätzlich untersagt.

Aktuelle Informationen zur Lage in Niedersachsen erhalten Sie auf Tierseucheninfo Niedersachsen.

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