Im Laufe der Jahre – Untersuchung von gestrandeten Walen an der Niedersächsischen Nordseeküste
Gestrandeter Zwergwal auf Minsener Oog 2025
Am 13. Mai 2025 wurde ein gestrandeter Zwergwal im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer auf der Vogelinsel Minsener Oog, östlich von Wangerooge, entdeckt. Zu diesem Zeitpunkt war das Tier bereits verstorben. Es ist bereits der zweite Wal, der in 2025 in diesem Gebiet strandete. mehrGestrandeter Buckelwal auf Minsener Oog 2025
Ein Buckelwal strandete auf Minsener Oog, östlich von Wangerooge. Das LAVES untersuchte den Kadaver und viele Proben. Die Ergebnisse aus der Pathologie des LAVES lassen annehmen, dass der Wal durch die Strandung und einem daraus resultierenden Herz-Kreislauf-Versagen verendet ist. mehrGestrandete Grindwale vor der niedersächsischen Küste 2019
Im November 2019 strandeten vier Grindwale vor der niedersächsischen Nordseeküste. Um eine mögliche Gefahr für Mensch und Tier auszuschließen wurde vom LAVES eine Sektion der Tiere durchgeführt. mehrGestrandeter Grindwal in Norddeich 2017
Im Dezember wurde ein Grindwal am Strand von Norddeich angespült. Das niedersächsische Wattenmeer ist nicht der Lebensraum von Grindwalen. Aufgrund des fortgeschrittenen Verwesungszustands war eine Untersuchung nicht mehr möglich. Zu dem Zeitpunkt lag kein Hinweis auf eine besondere tierseuchenhafte Infektionskrankheit vor.
Ostfriesen.tv des General Anzeigers berichtete über die Strandung.
Gestrandete Pottwale vor der niedersächsischen Küste 2016
Im Januar strandeten drei Pottwale vor der niedersächsischen Küsten – zwei vor Wangerooge und einer vor Cuxhaven. Das LAVES begutachtete die Tiere und nahm Gewebeproben.
Es berichteten unter anderem die Nordwest-Zeitung und der Spiegel über die Strandung.
Gestrandeter Wal auf Juist 2012
Im September wurde ein rund acht Meter langer Wal tot am Strand der Insel Juist angespült. Als das verendete Tier entdeckt wurde, war der Verwesungszustand für eine Untersuchung zu weit fortgeschritten. Außerdem fehlte etwa ein Drittel des Körpers. Das LAVES war an den Beratungen rund um den Vorfall beteiligt.
Unter anderem berichteten der Weser-Kurier und die Welt über die Strandung.

