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Pflanzenschutzmittelrückstände in Bananen, Ergebnisse des 1. Quartals 2007
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Weitere Infos und Untersuchungsergebnisse des LAVES zu Pflanzenschutzmittelrückständen finden Sie
hier
Pflanzenschutzmittelrückstände in Bananen
Ergebnisse aus dem 1. Quartal 2007

Bisher wurden im Lebensmittelinstitut Oldenburg im 1. Quartal 29 Bananen aus konventionellem Anbau und elf Bio-Proben auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Die Proben stammten aus Ecuador (14), Costa Rica (10), Kolumbien (8), Brasilien (3), Panama (3) und Peru (2). Die Ergebnisse der Rückstandsuntersuchungen sind in Tabelle 1 zusammengefasst.

Herkunft

Gesamtproben

davon Bio-Proben

Proben ohne Rückstände

Proben mit Rückständen

Ecuador

14

8

5

9

Costa Rica

10

 

 

10

Kolumbien

8

1

1

6

Brasilien

3

 

 

3

Panama

3

 

 

3

Peru

2

2

2

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Rückstandsuntersuchungen in den Bananen-Proben

Abbildung 1

In 28 der konventionell angebauten Bananen-Proben wurden Rückstände von bis zu drei Wirkstoffen gefunden. Eine weitere Probe aus Kolumbien enthielt lediglich Spuren von Pflanzenschutzmittelrückständen. Acht Bio-Bananen wiesen keine nachweisbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf. Drei Bio-Bananen wurden beanstandet, da Wirkstoffe (Thiabendazol, Imazalil) enthalten waren, die nach der Öko-Erzeugnis-Verordnung nicht in Produkten aus dem ökologischen Landbau enthalten sein dürfen.

Eine Übersicht über die Anzahl der Rückstände in den Bananen gibt Abbildung 1. Am häufigsten wurden zwei Wirkstoffe in einer Probe bestimmt.

 

Abbildung 2

Insgesamt wurden sechs verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen, hauptsächlich die Fungizide Imazalil (29x) und Thiabendazol (23x).

Warum wird die Banane mit der Schale untersucht, obwohl die Schale nicht verzehrt wird?

Ziel der Untersuchung auf Pflanzenschutzmittel ist zu überprüfen, ob die gesetzlichen Höchstmengen eingehalten werden. Höchstmengen sollen den Verbraucher vor unnötig hohen Rückständen schützen. Historisch bedingt beziehen sich Höchstmengen für Pflanzenschutzmittel auf die Angebotsform der Lebensmittel, d.h. bei Obst und Gemüse auf das ungewaschene, ungeputzte und nicht geschälte Produkt.

Für die Banane bedeutet dies, dass die Banane einschließlich der Schale untersucht werden muss, um die Einhaltung der Höchstmengen zu prüfen.

 

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