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Fischereiliches Monitoring in der niedersächsischen Emmer

Die Anlage einer Talsperre im nordrhein-westfälischen Teil der Emmer (Schiedersee) in den 1980er Jahren hatte weitreichende Folgen für das gesamte Fließgewässersystem, wie die Unterbrechung der Längsdurchgängigkeit, Beeinträchtigungen der natürlichen Abfluss- und Strömungsverhältnisse sowie Veränderungen der physikalisch-chemischen Eigenschaften und der typischen Artengemeinschaften. Um die negativen Auswirkungen der Talsperre auf das Fließgewässersystem zu reduzieren, wurde eine Umflut errichtet, die seit Juni 2015 den Hauptabfluss der Emmer an der Talsperre vorbeiführt. Vor diesem Hintergrund erfolgt durch das Dezernat Binnenfischerei seit 2016 ein fischereiliches Monitoring im niedersächsischen Abschnitt der Emmer. Ziel der Untersuchungen ist die Dokumentation möglicher Auswirkungen der Schiedersee-Umflut auf die Fischzönose, insbesondere den Äschenbestand. Der vorliegende Bericht (Download in der Infospalte rechts) umfasst die Ergebnisse des Monitorings im Jahr 2021 und beschreibt den aktuellen Zustand der Fischfauna. Die Berichte der vorhergehenden Jahre finden sich in der Infospalte sowie unter Informationsmaterial des Dezernates Binnenfischerei und fischereikundlicher Dienst.

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