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Pflanzenschutzmittelrückstände in Heidelbeeren


Im Jahr 2017 wurden 31 Heidelbeerproben auf Rückstände an Pflanzenschutzmitteln untersucht, davon stammten 26 Proben aus Niedersachsen. In elf Proben konnten keine Rückstände nachgewiesen werden. Mehrfachrückstände von Pflanzenschutzmitteln wurden in 19 Proben nachgewiesen. Es wurden keine Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt.
Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES wurden 2017 insgesamt 31 Proben Heidelbeeren auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Alle Proben kamen aus Deutschland, davon 26 aus Niedersachsen. 16 Heidelbeerproben stammten von Direktvermarktern, vom Marktstand oder vom Erzeuger, 13 Proben wurden im Lebensmitteleinzelhandel (Einzelhandel) entnommen, darunter die einzige Probe Bio-Heidelbeeren.
Abbildung 1  
Abbildung 1: Ergebniszusammenfassung der Heidelbeerproben; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

In elf von 31 untersuchten Proben wurden keine Rückstände von Pflanzenschutzmitteln nachgewiesen, hierzu gehörte auch die Bio-Heidelbeerprobe. Insgesamt 19 Heidelbeerproben wiesen Mehrfachrückstände auf (siehe Abbildung 2). Höchstgehalte wurden nicht überschritten.

Abbildung 2  
Abbildung 2: Anzahl der Rückstände in den Heidelbeerproben; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

In den Heidelbeerproben konnten 13 verschiedene Wirkstoffe, Fungizide und Insektizide, nachgewiesen werden (siehe Abbildung 3). Am häufigsten wurden in den Proben die Wirkstoffe Boscalid und Cyprodinil (je 13x) bestimmt.

Abbildung 3  
Abbildung 3: Häufigkeit nachgewiesener Pflanzenschutzmittelrückstände in Heidelbeeren; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Wirkstoff.

Fazit:

In 60 % der in diesem Jahr zur Untersuchung eingesandten Heidelbeerproben wurden Rückstände von Pflanzenschutzmitteln festgestellt.


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