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Schwarzbrot – der Klassiker

„Schwarzbrot“ – damit ist umgangssprachlich ein dunkles, fast schwarzes Brot gemeint. Im Gegensatz zu Weißbrot ist dieses jedoch in den Leitsätzen für Brot und Backwaren nicht aufgeführt. In der Regel wird unter Schwarzbrot ein Roggenvollkornbrot verstanden. Charakteristisch ist somit die Verwendung von Roggenvollkornschrot und -mehl sowie die Herstellung mit Sauerteig.

Insgesamt sechs Roggenvollkornbrote wurden 2020 auf Konservierungsstoffe, Mutterkornalkaloide und die Nährwertdeklaration untersucht. Es wurden weder die Konservierungsstoffe Sorbinsäure und Propionsäure noch ein Gehalt an Mutterkornalkaloiden nachgewiesen. Die angegebenen Fett- und Eiweißgehalte waren in allen Fällen zutreffend.

Bei einem der Brote wurde die unzulässige Abkürzung „ges. Fettsäuren“ in der Nährwertdeklaration verwendet. Auf der Verpackung des Brotes wurde auf die Internetseite des Herstellers hingewiesen. Dort erfolgten in Bezug auf die Brote des Herstellers unzulässige krankheitsbezogene Angaben hinsichtlich Diabetes und Darmpilz. Außerdem fand sich eine nicht zugelassene gesundheitsbezogene Angabe hinsichtlich des Einflusses von Ballaststoffen auf den Stoffwechsel und eine nicht spezifizierte und somit unzulässige Angabe zur „Bekömmlichkeit“. Die Internetseite wurde mittlerweile überarbeitet und enthält keine unzulässigen Angaben mehr.

Für gesundheitsbezogene Angaben gelten in der Europäischen Union strenge Regeln. Mehr Informationen dazu finden sich beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben bei Lebensmitteln – die Health Claims Verordnung.

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Mehr Informationen zur Brot- und Brötchenvielfalt und weitere Untersuchungen:

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