Nur Text Kontakt Impressum Datenschutz
LAVES

Suche
Start
Erweiterte Suche
Umweltportal
PortlaU
Portal Niedersachsen
Portal Niedersachsen
Labor
|
 Aktuelles 
|
 Lebensmittel 
|
 Bedarfsgegenstände 
|
 Tiere 
|
 Futtermittel 
|
 Wir über uns 
|
 Service  | - - - -
Pfad  >  Home  >  Lebensmittel  >  Radioaktivität
- - - -
Lebensmittel
Aktuell
Lebensmittelgruppen
Rückstände & Verunreingungen
Gentechnik
Radioaktivität
Authentizitätsanalyse
Kontrollmaßnahmen
Marktüberwachung
Ökologischer Landbau
Auswertung der Radioaktivitätsmessung
Auswertung der Radioaktivitätsmessung
Aus Anlaß des 20. Jahrestages des Unglücks von Tschernobyl finden Sie hier den aktuellen Bericht  (Stand 1.4.06):  
 
Überwachung der Radioaktivität in Lebensmitteln, Trinkwasser und Bioindikatoren in Niedersachsen
PDF, 386 KB
Radioaktive Belastung in Niedersachsen 20 Jahre nach Tschernobyl-Katastrophe

Nach dem Gesetz zum vorsorgenden Schutz der Bevölkerung gegen Strahlenbelastung (Strahlenschutzvorsorgegesetz - StrVG) ist die Radioaktivität in der Umwelt zu überwachen und die Strahlenexposition der Menschen und die radioaktive Kontamination der Umwelt im Falle von Ereignissen mit möglichen nicht unerheblichen radiologischen Auswirkungen unter Beachtung des Standes der Wissenschaft und unter Berücksichtigung aller Umstände durch angemessene Maßnahmen so gering wie möglich zu halten.

Die Überwachung der Radioaktivität der Lebensmittel erfolgt zum Schutz der Bevölkerung. Sie soll eine Beurteilung ermöglichen, in welchem Maße der Mensch radioaktiver Strahlung ausgesetzt ist, die von der Umwelt ausgeht. Es gehört zu den Aufgaben der Länder, für das Bundesumweltministerium die Radioaktivität u. a. in Lebensmitteln, Tabakerzeugnissen, Bedarfsgegenständen und Trinkwasser zu ermitteln. Die vorgegebenen Programme des Bundes (z. B. das Routineprogramm zur Überwachung der Umweltradioaktivität) sind in ein umfangreicheres Untersuchungsprogramm Niedersachsens eingearbeitet, dessen Probenauswahl folgende Kriterien zugrunde liegen:

  • in Niedersachsen angebotene Lebensmittel

  • in Niedersachsen hergestellte bzw. erzeugte Lebensmittel

  • Gesamtkost (1. Verifizierung der prognostizierten Belastungen)

  • Humanmilch (2. Verifizierung der prognostizierten Belastungen)

  • Proben mit Indikatorfunktion (Wildpilze, Honig, Gras, Blätter, Nadeln)

Die von der EG für Importe aus Drittländern festgesetzten Höchstwerte für Cäsium 134 und 137 betragen für Milch und Säuglingsnahrung 370 Bq/l und für andere Lebensmittel 600 Bq / kg bzw.  Bq / l (jeweils bezogen auf das verzehrsfertige Lebensmittel). Diese Werte werden in Niedersachsen auch auf alle anderen Lebensmittel sinngemäß angewandt.

Weitere Artikel zum Thema Radioaktivitätsmessung in Niedersachsen finden Sie hier:
Umweltradioaktivität: Aktuelle Situation in Niedersachsen
Radioaktivitätsuntersuchungen von niedersächsischen Wildfleischproben
Radioaktivitätsuntersuchungen von niedersächsischen Wildpilzen

- - - -