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Aktuelles zum Thema Tierarzneimittel

Informationen zum EU-Heimtierausweis für Tierärzte

Seit dem 29.12.2014 muss für Hunde, Katzen und Frettchen, die innerhalb der Europäischen Union grenzüberschreitend transportiert werden, ein neuer EU- Heimtierausweis nach einheitlichem Muster mitgeführt werden. Gesetzliche Grundlage hierfür sind die Verordnung (EU) Nr. 576/2013 und die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013.

Vor dem 29. Dezember 2014 ausgestellte Ausweise behalten ihre Gültigkeit, solange das betreffende Tier lebt.

Hier finden Sie wichtige Bestimmungen inklusive der Neuerungen seit dem 29.12.2014 aufgeführt:

Bezug des EU-Heimtierausweises durch den Tierarzt

Ausstellung des EU-Heimtierausweises, Kennzeichnung der Tiere

Hinweise zum Ausfüllen

Informationen zur Tollwut-Impfung

Informationen zum innergemeinschaftlichen Verbringen innerhalb der EU


Bezug des EU-Heimtierausweises durch den Tierarzt

Niedergelassene Tierärzte müssen für die Ausstellung durch die zuständige Behörde (in Niedersachsen die Veterinärämter der Landkreise und kreisfreien Städte) ermächtigt sein.

Nach EU-Verordnung (EU) Nr. 576/2013 (Artikel 23) hat die zuständige Behörde sicherzustellen, dass Blankoausweise nur an ermächtigte Tierärzte ausgegeben werden.

Die Etablierung einer Datenbank zur bundesweit einheitlichen Ausgabe und Kontrolle der EU-Heimtierausweise steht weiterhin aus. Die Heimtierausweis-Datenbank ist als Erweiterung der HIT-Datenbank (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere - HIT) geplant. Die Ausgabe der Blankoausweise erfolgt weiterhin überdie bisherigen Bezugsquellen.

Ausstellung des EU-Heimtierausweises, Kennzeichnung der Tiere

Voraussetzung für die Ausstellung eines EU-Heimtierausweises durch den ermächtigten Tierarzt ist die eindeutige Kennzeichnung des Tieres.

Für Tiere, die nach dem 3.6.2011 gekennzeichnet wurden, ist dieses mittels Implantation eines Mikrochips (ISO-Norm 11784 entspricht HDX- oder FDX-B- Übertragung) verpflichtend. Die Ablesung des Transponders hat mit einem der ISO-Norm 11785 entsprechendem Lesegerät zu erfolgen.

Für vor dem 3.7.2011 gekennzeichnete Tiereist eine gut lesbare Tätowierung ausreichend. Die Tätowierungsstelle muss gegebenenfalls angegeben werden. Die Angaben zur Kennzeichnung des Tieres sind in Abschnitt III einzutragen.

In Abschnitt I werden die Angaben zur/mTierbesitzer/in eingetragen.

Die Beschreibung des Tieres erfolgt im Ausweis unter Abschnitt II gemeinsam mit der/m Tierbesitzer/in (Name, Art, Rasse, Geschlecht, Farbe, Geburtsdatum, besondere Merkmale).

In Abschnitt IV sind die Angaben zum ermächtigten Tierarzt einzutragen.

Für ausgegebene EU-Heimtierausweise ist eine entsprechende Dokumentation von Seiten der Tierärzte und Tierärztinnen zu führen unter Angabe der Ausweisnummer, Transponder-/Tätowierungsnummer, Ort der Kennzeichnung, Zeitpunkt der Anbringung oder des Ablesens sowie Name und Kontaktinformationen des Tierhalters. Diese ist für mindestens 3 Jahre aufzubewahren (Art. 22 Abs.3 der VO (EU) Nr. 576/2013).

Hinweise zum Ausfüllen

Unverzichtbar vor jedem Neueintrag oder einem Übertragen von Daten z. B. aus einem gelben Impfpassin den EU-Heimtierausweis ist die Kontrolle der Kennzeichnung des Tieres und der gleichzeitige Abgleich der Daten mit den Angaben im Ausweis! Bei der Erstkennzeichnung ist grundsätzlich das entsprechende Datum und bei einem Übertrag der Kennzeichnung das Ablesedatum der Identifikation im Abschnitt III zu vermerken.

Die Besitzerdaten, welche unter Abschnitt I erfasst werden, müssen durch Unterschrift des Tierhalters bestätigt werden.

Wenn alle Felder in Abschnitt I für die Angabe der/s Besitzer/s/in voll sind, muss ein neuer Ausweis ausgestellt werden. Die Felder dürfen nicht überklebt werden.

Grundsätzlich muss ein/e Züchter/inals erste/r Besitzer/in eingetragen werden.

Zu den persönlichen Daten des ermächtigten Tierarztes unter Abschnitt IV gehört jetzt zusätzlich auch eine E-Mail-Adresse. Abschließend hat eine Unterschrift des ermächtigten Tierarztes zu erfolgen.

Für Angaben zu Impfungen und/oder Behandlungenmuss das Tagesdatum mit vierstelliger Jahreszahl eingetragen werden.

Muss das Geburtsdatum des Tieres geschätzt werden, kann als Tagesdatum 01.01. angegeben werden.

Für Tiere, die bereits gekennzeichnet und geimpft sind, kann die/der Tierärztin/Tierarzt die entsprechenden Angaben vom gelben nationalen Impfpass in den neuen EU-Heimtierausweis übertragen. Das Übertragen der Tollwutimpfung entfällt nach Anhang III Nr. 2 d der Verordnung(EU) Nr. 576/2013, wenn das Datum der Impfung vor dem Datum der Kennzeichnung liegt, da diese nur Gültigkeit hat, wenn sie nach dem Zeitpunkt des im EU-Heimtierausweis angegebenen Ablese- oder Anbringungsdatum der Identifikation erfolgt ist.

Eine Übertragung von Impfeinträgen aus dem alten EU-Heimtierausweis in das neue Format ist nicht notwendig, da der vor dem 29.12.2014 ausgestellte EU-Heimtierpass seine Gültigkeit behält.

Bei Behandlungen gegen Parasiten, insbesondere der Echinokokkose, muss neben dem Datum auch die Uhrzeit der Behandlung angegeben werden.

Zur Sicherung der Datenist die Seite mit den Angaben zur Kennzeichnung des Tieres vom Tierarzt mittels einer transparenten Laminierung zu versiegeln.Dies betrifft ebenso die Aufkleber mit Informationen zum Tollwut-Impfstatus.

Hier wirdzusätzlich empfohlen, einer nachträglichen Manipulation in den alten Impfpässen vorzubeugen und diese ebenfalls zu laminieren. Möglich ist auch ein Abzeichnen bzw. Abstempeln der entsprechenden Aufkleber.

Wie die Korrektur von Fehleinträgen zu handhaben ist, wird in der Verordnung nicht geregelt. Es ist empfehlenswert, diese deutlich mit Datum und Unterschrift zu kennzeichnen. Eine Verwendung von Tippex, Radiergummi oder ähnlichem sollte vermieden werden.

Informationen zur Tollwut-Impfung

Die Eintragung der Tollwut-Impfung erfolgt im Abschnitt V. Hier sind drei Daten anzugeben: „Impfdatum", „Gültig ab" (nur bei Erstimpfung bzw. bei verspäteter Auffrischimpfung) und„Gültig bis".

Nach Anhang III der Verordnung (EU) Nr. 576/2013 müssen u.a. folgende Anforderungen erfüllt sein:

  • Das Heimtier (Hund, Katze, Frettchen) ist zum Zeitpunkt der Impfung mind. 12 Wochen alt.

  • Die Impfung ist durch einen ermächtigten Tierarzt vorzunehmen.

  • Der Impfstoff muss zugelassen sein. Es darf kein einfach modifizierter Lebendimpfstoff sein.

  • Der Zeitpunkt der Tollwutimpfung liegt nicht vor dem Zeitpunkt der Anbringung/Ablesung des Transponders oder der Tätowierung, der im entsprechenden Abschnitt des Ausweises angegeben ist (Daten unter Abschnitt III). Für einen vollständig wirksamen Impfschutz müssen mind. 21 Tage nach Abschluss des vom Hersteller für die Erstimpfung vorgeschriebenen Impfprotokolls verstreichen. Impfungen von Welpen im Alter von unter 12 Wochen können keine Gültigkeit erlangen.

  • Die Gültigkeitsdauer der Impfung beginnt, wenn der vollständige Impfschutz vorhanden ist. Sie muss schriftlich vermerkt werden. Für die Gültigkeit kann längstens die Impfschutzdauer angegeben werden, die laut Herstellerangaben für den jeweiligen Impfstoff gilt. Eine kürzere Wirkdauer kann aus fachlichen Gründen vom Tierarzt festgelegt werden.

  • Eine Auffrischimpfung gilt als Erstimpfung, wenn sie nicht innerhalb des genannten Gültigkeitszeitraumes der vorausgehenden Impfung erfolgt. Hier wären wieder21 Tage bis zum Beginn der Gültigkeitsdauer des Impfschutzes zu berücksichtigen.

Informationen zum innergemeinschaftlichen Verbringen innerhalb der EU

Die Tierbesitzer müssen den ordnungsgemäß ausgefüllten EU-Heimtierausweis des mitreisenden Tieres mit sich führen. Dieser bestätigt die notwendige Kennzeichnung des Tieres und das Vorliegen eines vollständigen Impfschutzes gegen Tollwut.

Da die Tollwutimpfung erst ab einem Alter von 12 Wochen erfolgen kann, dürfen Welpen frühestens mit 15 Wochen (ab diesem Zeitpunkt Erreichen des vollständigen Impfschutzes) in einen anderen Mitgliedstaat einreisen, es sei denn der jeweilige Mitgliedstaat erlaubt die Einreise von nicht gültig gegen Tollwut geimpften Welpen gemäß Art 7 der VO (EG) Nr. 576/2013

Zusätzliche Bedingungen für die innergemeinschaftliche Verbringung in einzelne Mitgliedstaaten (siehe Anhang I) hinsichtlich einer notwendigen Parasitenbehandlung sind in der Delegierten Verordnung (EU) Nr. 1152/2011 zu finden.

Informationen zur Einfuhr von Heimtierenim Reiseverkehr oder im Handel aus gleichgestellten, gelisteten odernichtgelisteten Drittländern erfragen sie bitte bei LAVES, Dez. 31, Frau Dr. Berkenhoff (Andrea.Berkenhoff@laves.niedersachsen.de).


Zum Lesen:

http://www.bmel.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/2014/338-SC-Tollwutimpfpflicht-Hundewelpen.html

http://www.bmel.de/DE/Tier/HausUndZootiere/Heimtiere/_Texte/Heimtierausweis.html


Übersicht über die Wirkdauer der Tollwut-Komponente (PEI, Stand März 2017):

http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/tieraerzte/immunitaetsdauer-tollwutimpfstoffe-veterinaer.pdf;jsessionid=F8980BE261BA7C97EC2DE3291E2FDE89.2_cid319?__blob=publicationFile&v=19

http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/tieraerzte/immunitaetsdauer-tollwutimpfstoffe-veterinaer.pdf;jsessionid=F8980BE261BA7C97EC2DE3291E2FDE89.2_cid319?__blob=publicationFile&v=19


http://www.petsontour.de


Bezugsquellen für den EU-Heimtierausweis:

http://www.tknds.de/cms_tknds/index.php?page=346

oder

http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Tier/Heimtiere/HeimtierausweisBezugsquellen.pdf?__blob=publicationFile

https://www.hi-tier.de/infoHTP.html


Rechtsverordnungen

Verordnung (EU) Nr. 576/2013 des europäischen Parlaments und des Rates vom 12.Juni 2013 über die Verbringung von Heimtieren zu anderen als Handelszwecken und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 998/2003 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:178:0001:0026:DE:PDF

Durchführungsverordnung (EU) Nr. 577/2013 http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2013:178:0109:0148:DE:PDF

Informationen für Tierhalter:


Tierarzneimittel aus dem Internet

Seit dem 31. Mai 2011 ist der Versandhandel von Arzneimitteln für Tiere möglich. Doch es ist nicht alles erlaubt, was im Internet angeboten wird. Die Übersicht "?" stellt die wichtigsten Regeln für den Versand von Arzneimitteln für Tiere zusammen und steht auf dieser Seite zum Download bereit.

Besonders zu beachten ist, dass keine Arzneimittel für Pferde über den Versandhandel bezogen werden dürfen!

Tierarzneimittel können legal auch nur aus den EU-Mitgliedstaaten bezogen werden, deren Standards für den Versandhandel mit Tierarzneimitteln durch die zuständigen Bundesministerien als vergleichbar mit den entsprechenden deutschen Standards anerkannt werden und im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Z.Zt. sind nur das Vereinigte Königreich und Tschechien im Bundesanzeiger gelistet. Aus Tschechien dürfen allerdings keine verschreibungspflichtigen Arzneimittel bezogen werden. Ob weitere EU-Mitgliedstaaten im Bundesanzeiger veröffentlicht werden, bleibt abzuwarten. Allerdings müssen auch die aus diesen Staaten bezogenen Tierarzneimittel in Deutschland zugelassen und in deutscher Sprache gekennzeichnet sein!



Leitfaden des BMEL für die orale Anwendung von Tierarzneimitteln im Nutztierbereich über das Futter oder das Trinkwasser (Stand Mai 2014)

Im Nutztierbereich kann die orale Anwendung von Tierarzneimitteln mit Fütterungsarzneimittel (FüAM) oder durch oral anzuwendende Fertigarzneimittel (OAF) erfolgen. FüAM bestehen aus einer Arzneimittelvormischung und einem Futtermittel und dürfen nur in Betrieben hergestellt werden, die über eine arzneimittelrechtliche Erlaubnis zur Herstellung dieser Arzneimittel verfügen. Wesentlich für die Herstellung von FüAM ist, dass sie homogen und in der angegebenen Konzentration in das Futtermittel eingemischt werden. Ihre Herstellung ist in den vergangenen Jahren allerdings stark rückläufig. Der Einsatz von OAF ist hingegen stark gestiegen. Diese OAF können vom Tierarzt allerdings nur abgegeben werden, wenn er sich von der Möglichkeit einer ordnungsgemäßen Anwendung in der Tierhaltung überzeugt hat.

Wie kam es zu dem Leitfaden?

Der wurde in 2009 erstellt, um der aktuellen Entwicklung in der oralen Behandlung von Nutztierbeständen Rechnung zu tragen.

Von wem wurde der Leitfaden erstellt?

Er wurde von einer Arbeitsgruppe im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Konsens erstellt und aktuell in 2013 überarbeitet. In dieser Arbeitsgruppe waren neben dem BMEL Vertreter der Überwachungsbehörden der Länder, der Industrie, der tierärztlichen Bildungsstätten, der Tierärzte und der Tierhalter vertreten.

An wen richtet sich der Leitfaden?

Der Leitfaden richtet sich an Tierärzte und Tierhalter und erläutert die rechtlichen Zusammenhänge beim oralen Einsatz von Arzneimitteln bei Nutztieren. Es werden die Schritte von der Auswahl des Arzneimittels bis zur Verabreichung und Kontrolle des Behandlungserfolgs beschrieben und die Verantwortlichkeiten von Tierarzt und Tierhalter für die einzelnen Schritte dargelegt.

Welches Ziel hat der Leitfaden?

Ziel des Leitfadens ist u. a. die Verschleppung von Arzneimittelrückständen in andere - nicht zu behandelnde - Tiergruppen zu vermeiden sowie in jedem Fall sicherzustellen, dass jedes behandlungsbedürftige Tier die Arzneimittelmenge erhält, die es therapeutisch benötigt. Der Leitfaden sieht auch vor, dass die erste Verabreichung der OAF durch Tierarzt und Tierhalter gemeinsam erfolgt.

Welche Rolle spielen die Merkblätter des Leitfadens?

Die Merkblätter für den Tierhalter zur Anwendung von oral anzuwendenden OAF über das bzw. mit Dosiergeräten sind das Herzstück des Leitfadens. Sie sehen u. a. die gründliche Reinigung der Fütterungs- und Tränkeeinrichtungen nach jeder Arzneimittelverabreichung vor.

Der Leitfaden mit seinen zwei Merkblättern kann auf dieser Seite heruntergeladen werden.

Gibt es schon Dosiergeräte, die nach der DIN-Norm geprüft sind?

Seit Dezember 2010 ist die DIN-Norm 10529-1 unter dem Titel „Dosiersysteme für die orale Verabreichung von pulverförmigen oder flüssigen Fertigarzneimitteln bei Nutztieren - Teil 1: Dosiersysteme für pulverförmige Fertigarzneimittel zur Verabreichung über mehlförmiges Futter" veröffentlicht.

Seit August 2013 ist die DIN-Norm 10529-2 unter dem Titel „Dosiersysteme für die orale Verabreichung von pulverförmigen oder flüssigen Fertigarzneimitteln bei Nutztieren - Teil 2 Dosiersysteme für flüssige Fertigarzneimittel zur Verabreichung über Trinkwasser" veröffentlicht.

Beide Normen können beim Deutschen Institut für Normung e. V. bestellt werden.

Gibt es einen Plan für Tierhalter zum Risikomanagement von oral anzuwendenden Arzneimitteln?

Zugleich mit dem Leitfaden und den Merkblättern wurde bereits 2009 ein Plan für ein „" erstellt, das zunächst allerdings nicht mit in den Leitfaden aufgenommen wurde. Aus Sicht der Überwachungsbehörden stellt dieser Plan allerdings eine gute Anleitung für Tierarzt und Tierhalter dar, Futter- und Tränkesysteme vor Verschleppungen von Arzneimitteln zu schützen. Anlässlich der Überarbeitung des Leitfadens wurde dieser Plan jetzt als Anlage in den Leitfaden mit aufgenommen und kann ebenfalls auf dieser Seite heruntergeladen werden. In diesem Zusammenhang muss auch beachtet werden, dass Verschleppungen von Arzneimitteln in Futtermittel für Tiergruppen, die nicht mit Arzneimitteln behandelt werden sollen, Cross Compliance relevant sein können und entsprechend verhindert werden müssen.



Einsatz von Klauenbädern in landwirtschaftlichen Betrieben

In der Vergangenheit ist wiederholt über den Einsatz von Klauenbädern sowohl unter fachlichen als auch rechtlichen Gesichtspunkten diskutiert worden. Zur Klärung der rechtlichen Gesichtspunkte hat der DLG-Ausschuss für Klauenpflege - und hygiene unter Vorsitz von Herrn Dr. Landmann (LVA Echem) bundesweit Behörden und Institutionen zur rechtlichen Bewertung von Klauenbädern befragt. Das LAVES wurde gebeten die Stellungnahmen gemeinsam mit dem Ausschuss in einem Leitfaden zusammenzufassen. Im Juni 2009 wurde der Leitfaden ""Klauenbäder - Einsatz im Landwirtschaftlichen Betrieb" erstellt und veröffentlicht. Er soll dafür sorgen Rechtssicherheit bei den Tierhaltern im Umgang mit Klauenbädern zu schaffen. Der Leitfaden kann ebenfalls auf dieser Seite heruntergeladen werden, zugleich mit einer Übersicht über die Informationen, die einem Biozid beigefügt sein müssen.

http://www.pei.de/SharedDocs/Downloads/tieraerzte/immunitaetsdauer-tollwutimpfstoffe-veterinaer.pdf;jsessionid=F8980BE261BA7C97EC2DE3291E2FDE89.2_cid319?__blob=publicationFile&v=19

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