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Pflanzenschutzmittelrückstände in Melonen

Im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg wurden im Jahr 2018 insgesamt 13 Melonenproben (10-mal Wassermelonen, 1-mal Cantaloupemelone, 1-mal Futuromelone und 1-mal Galiamelone) auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Fünf Proben, darunter eine Bioprobe, enthielten keine Rückstände. In den acht Proben mit Pestizidrückständen wurden keine Höchstgehaltsüberschreitungen festgestellt.
Insgesamt 13 Melonenproben, davon 10-mal Wassermelonen, 1-mal Cantaloupemelone, 1-mal Futuromelone und 1-mal Galiamelone, wurden im Jahr 2018 im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Oldenburg des LAVES auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht. Die Herkunft von drei Wassermelonenproben war Italien; alle übrigen Proben, darunter eine Probe Wassermelone aus Bioerzeugung, wurden in Spanien angebaut. Die Ergebnisse der Rückstandsuntersuchungen sind in Abbildung 1 zusammengefasst.
Abbildung 1  
Abbildung 1: Ergebniszusammenfassung der Melonen; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.
In insgesamt fünf Proben (= 38,5 %), darunter die Probe Wassermelone aus Bioanbau, wurden keine Rückstände nachgewiesen. In den übrigen acht Proben (= 61,5 %) waren Pflanzenschutzmittelrückstände bestimmbar. Höchstgehaltsüberschreitungen wurden jedoch nicht festgestellt. Die Verteilung der Rückstände auf die angegebenen Herkunftsländer zeigt Abbildung 2.
Abbildung 2  
Abbildung 2: Mehrfachrückstände in Melonen; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.
Insgesamt wurden in 3 Melonenproben (= 23 %) sogenannte Mehrfachrückstände, d.h. zwei oder mehr Pflanzenschutzmittelwirkstoffe oder deren Metabolite gemessen. Hierbei handelte es sich um jeweils eine Probe Wassermelone, Galiamelone und Cantaloupemelone aus Spanien. In Abbildung 3 ist die Häufigkeit der einzelnen Rückstände dargestellt.
Dr. Ralph Kombal  
Abbildung 3: Häufigkeit nachgewiesener Pflanzenschutzmittelrückstände in Melonen; berücksichtigt sind Proben mit Rückstandsgehalten über 0,005 mg/kg für den jeweiligen Rückstand.

In acht Proben wurden insgesamt zehn verschiedene Rückstände nachgewiesen, davon dreimal des Insektizids Flonicamid.

Fazit:

Die Untersuchung hat gezeigt, dass Melonen Pflanzenschutzmittelrückstände aufweisen können.

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