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Wer ist kontrollpflichtig?

Nach Artikel 28 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 ist jeder Unternehmer, welcher Erzeugnisse gemäß Artikel 1 Absatz 2 (z. B. Lebensmittel) erzeugt, aufbereitet (verarbeitet), lagert (handelt) oder aus einem Drittland einführt, um sie später zu vermarkten, oder diese Erzeugnisse vermarktet, verpflichtet,

diese Tätigkeit bei der zuständigen Behörde des Mitgliedsstaats, in dem diese Tätigkeit ausgeübt wurde, zu melden;

und

sein Unternehmen dem Kontrollsystem nach Artikel 27 zu unterstellen.

Grundsätzlich sind die Bezeichnungen Bio/Öko und biologisch/ökologisch für Erzeugnisse landwirtschaftlichen Ursprungs, einschließlich der Aquakultur, d. h. für lebende oder unverarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse, für verarbeitete landwirtschaftliche Erzeugnisse, die zur Verwendung als Lebens- oder Futtermittel bestimmt sind sowie für Saatgut und vegetatives Vermehrungsmaterial für den Anbau, sofern sie in Verkehr gebracht werden oder dazu bestimmt sind, in Verkehr gebracht zu werden, geschützte Begriffe.

Erzeugnisse der Jagd und der Fischerei wild lebender Tiere gelten nicht als aus ökologischer/biologischer Produktion stammend.

Bio-Recycling, Bio-Spülmittel oder Öko-Kosmetika sind keine Erzeugnisse, die unter die o. g. Verordnungen fallen und sind somit nicht ins Bio-Kontrollverfahren einbezogen oder vergleichbar.

Zu Fragen zur Kontrollpflicht haben wir Informationsblätter zusammengestellt, die Sie über die folgenden Links abrufen können:

Kontrollpflicht in Handelsunternehmen (Bio-Läden, Wochenmärkte, Abo-Kisten, Online-Handel)

Kontrollpflicht in der Außer-Haus-Verpflegung und Gastronomie

Des Weiteren sind über das Portal www.oekolandbau.de eine Vielzahl von Flyern und Informationsbroschüren abrufbar.

Sollten Sie dennoch Fragen zum Kontrollverfahren haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Dezernates 42 gerne zur Verfügung.

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