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Butterkekse – alles in Butter?

Ob zum Kaffee oder Tee serviert, auf dem Spielplatz oder als Reiseproviant - eine Packung Kekse gehört bei vielen dazu.

Im Jahr 2019 hat das Lebensmittel- und Veterinärinstutut Braunschweig/Hannover des LAVES insgesamt 20 Proben Butterkekse untersucht. Es sollten die deklarierten Nährwerte wie Fett und Eiweiß sowie der geforderte Butterfettanteil überprüft werden.

Zwei von 20 untersuchten Proben (10 Prozent) waren fehlerhaft gekennzeichnet wie zum Beispiel Allergene wurden nicht hervorgehoben oder die Nährwertkennzeichnung war überklebt. Diese Proben mussten beanstandet werden. Es handelte sich dabei um Importware.

Insgesamt stimmten die Angaben der Fett- und Eiweißgehalte gut mit den ermittelten Ergebnissen überein.

In den Leitsätzen für Feine Backwaren des Deutschen Lebensmittelbuchs sind unter den besonderen Beurteilungsmerkmalen für Dauerbackwaren die folgenden Anforderungen festgelegt: Butterkeks enthält mindestens 10 kg Butter oder eine entsprechende Menge Butterreinfett oder Butterfett auf 100 kg Getreideerzeugnisse und/oder Stärken. Die Überprüfung der vorgeschriebenen Butterfettgehalte ergab keine Beanstandungen.

Fünf von zwanzig Proben (25 Prozent) stammten von einem niedersächsischen Hersteller. Sie waren von einwandfreier Beschaffenheit.

Fazit: Die untersuchten Proben entsprachen fast alle den rechtlichen Vorgaben. Lediglich zwei Proben (10 Prozent) mussten wegen einer fehlerhafter Kennzeichnung beanstandet werden. Butterkekse werden in regelmäßigem Abstand auch weiterhin kontrolliert.

Die in der Nährwertkennzeichnung deklarierten Zuckergehalte der untersuchten Butterkekse lagen zwischen 21 und 25 Prozent. Bei zwei Proben mit Schokoladenanteil waren 28 beziehungsweise 39 Prozent Zucker deklariert.

Kekse backen Bildrechte: © Monkey Business - Fotolia.com


Vorsicht Zuckerfalle!
Die meisten Kekse enthalten jede Menge Zucker und sind daher eine Süßigkeit. Und die sollte immer nur ein Extra sein - egal ob die Kekse aus dem Bio-Laden kommen oder aus dem normalen Supermarkt. Eine gute Alternative ist auch das selber Backen, da lässt sich ggf. an Zucker sparen und es macht zudem Spaß!











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