LAVES klar

Fipronil in Hühnereiern

Mit dem Insektizid Fipronil belastete Eier aus den Niederlanden sind auch in Niedersachsen auf den Markt gelangt. Vermutliche Ursache für die Belastung der Eier mit Fipronil ist der Einsatz von „Dega 16", eines für Ställe zugelassenen Reinigungs- und Desinfektionsmittels, das in unzulässiger Weise mit Fipronil vermischt wurde. Nachdem bekannt wurde, dass dieses Mittel auch in niedersächsischen Ställen zur Anwendung kam, wurden sofort Proben aus den entsprechenden Betrieben auf Rückstände von Fipronil untersucht. Die Untersuchungsergebnisse lagen für Eier aus diesen Betrieben oberhalb der zulässigen Menge.

Aus niedersächsischer Erzeugung sind Eier mit den folgenden Codes betroffen:

0-DE-0360521

1-DE-0357731

1-DE-0358001

2-DE-0358621

Auf dem Portal www.lebensmittelwarnung.de finden sich auch alle anderen bisher bekannten Printnummern von Eiern, in denen das Insektizid nachgewiesen wurde.

In Niedersachsen werden zurzeit in einem flächendeckenden Monitoring Eierproben auf Fipronil untersucht. Hierbei handelt es sich sowohl um Eier für den Einzelhandel als auch um Eier für die Weiterverarbeitung in der Lebensmittelindustrie. Alle bisher untersuchten Eier aus diesem Monitoring sind negativ auf Fipronil getestet.

Informationen zur gesundheitlichen Bewertung von Fipronil in tierischen Lebensmitteln sind beim Bundesinstitut für Risikobewertung zu finden:

Fragen und Antworten zur Verunreinigung von Eiern mit Fipronil hat ebenfalls das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft zusammengestellt: http://www.bmel.de/DE/Tier/Tiergesundheit/_texte/Fipronil-FAQ.html.




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