LAVES klar

Fischereiliches Monitoring in der niedersächsischen Emmer im Jahr 2016

Die Anlage einer Talsperre im nordrhein-westfälischen Teil der Emmer (Schiedersee) in den 1980er Jahren hatte weitreichende Folgen für das gesamte Fließgewässersystem, wie die Unterbrechung der Längsdurchgängigkeit, Beeinträchtigungen der natürlichen Abfluss- und Strömungsverhältnisse sowie Veränderungen der physikalisch-chemischen Eigenschaften und der typischen Artengemeinschaften. Um die negativen Auswirkungen der Talsperre auf das Fließgewässersystem zu reduzieren, wurde eine Umflut errichtet, die seit Juni 2015 den Flusslauf um die Talsperre herumführt. Vor dem Hintergrund dieser Maßnahme und zwecks Dokumentation der Auswirkungen auf die unterhalb liegenden Flussabschnitte wurde in Niedersachsen ein gewässerbiologisches Untersuchungsprogramm konzipiert. In diesem Rahmen begann das Dezernat Binnenfischerei im Jahr 2016 mit einem fischereilichen Monitoring im niedersächsischen Teil der Emmer. Ziel der Untersuchungen ist es, mögliche Veränderungen der Fischfauna, insbesondere des Äschenbestands, zu erfassen. Der vorliegende Bericht (Download in der Infospalte rechts) stellt die Ergebnisse des Monitorings im Jahr 2016 dar und beschreibt die aktuelle Situation des Fischbestands der Emmer.

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln