LAVES Niedersachen klar Logo

Pflanzenschutzmittelrückstände in Früherdbeeren

Ergebnisse des 1. Quartals 2007


Im Lebensmittelinstitut Oldenburg wurden im 1. Quartal 2007 bereits 21 Proben Erdbeeren ausländischer Herkunft auf Pflanzenschutzmittelrückstände untersucht. Die Proben stammten insbesondere aus Spanien, aber auch aus Marokko und Ägypten.

Eine Übersicht über die Herkunft und die Ergebnisse gibt Abbildung 1.

Abbildung 1
Abbildung 1: Zusammenfassung der Ergebnisse

Keine der untersuchten Erdbeerproben war rückstandsfrei. Eine Höchstmengenüberschreitung wurde in einer Probe Erdbeeren spanischer Herkunft nachgewiesen. Der Gehalt lag jedoch noch innerhalb der Messunsicherheit, so dass die Probe nicht beanstandet wurde.

In Abbildung 2 ist die Anzahl an Rückständen pro Probe in den untersuchten Erdbeerproben aufgeführt. Maximal wurden sechs Wirkstoffe gleichzeitig in einer Probe bestimmt. In 86% der Proben konnten Mehrfachrückstände analysiert werden.

Abbildung 2
Abbildung 2: Mehrfachrückstände in Erdbeeren ausländischer Herkunft

In den 21 Erdbeerproben wurden insgesamt 30 verschiedene Wirkstoffe gefunden. In Spuren nachgewiesene Pflanzenschutzmittelrückstände wurden nicht berücksichtigt. Eine Übersicht über die Häufigkeit der nachgewiesenen Wirkstoffe zeigt Abbildung 3. Die Fungizide Cyprodinil und Fludioxonil wurden am häufigsten bestimmt.

Abbildung 3
Abbildung 3: Häufigkeit nachgewiesener Pflanzenschutzmittel in Erdbeeren ausländischer Herkunft
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln