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Einsatz von fischmehlhaltigen und blutprodukthaltigen Futtermitteln in Tierhaltungsbetrieben

Informationen und Antragsvordrucke


Mit Inkrafttreten der VO (EU) 2017/893 wurde die VO (EG) 999/2001 geändert. Demnach sind verarbeitete tierische Nichtwiederkäuer-Proteine und verarbeitetes Nutzinsekten-Protein und derartige Proteine enthaltene Futtermittel nun für die Verfütterung von Tieren in der Aquakultur zugelassen.

  • Der Einsatz von fischmehl- und blutprodukthaltigen Futtermitteln zur Herstellung von Alleinfuttermitteln, ist für selbstmischende, landwirtschaftliche Tierhaltungsbetriebe ohne Wiederkäuer möglich, sofern hier eine "Zulassung" oder "Registrierung" gem. VO (EG) 999/2001 vorliegt.
  • Die Verfütterung von fischmehl- und blutprodukthaltigen Mischfuttermitteln ist aber auch in Betrieben, die auch Wiederkäuer halten möglich, sofern hier eine "Zulassung" gem. VO (EG) Nr. 999/2001 vorliegt.
  • Die Verwendung von trockenen Milchaustauschfuttermittel, die Fischmehl enthalten, an noch nicht abgesetzte Nutzwiederkäuer (z. B. Kälber), ist gemäß VO (EG) 999/2001 mitteilungspflichtig.

Im Download-Angebot rechts finden Sie aktuelle Merkblätter mit den rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz von verarbeitetem tierischen Nichtwiederkäuer-Protein und verarbeitetem Nutzinsekten-Protein in der Aquakultur sowie die dazugehörigen Antragsformulare für eine "Registrierung" oder "Zulassung" gem. VO (EG) 999/2001.

Alle Anträge senden Sie bitte an:

Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES)
Dezernat 41, Futtermittelüberwachung
Postfach 3949
26029 Oldenburg

oder per e-Mail: Dezernat41@laves.niedersachsen.de

Zugelassene Futtermittelunternehmen werden zentral beim BMEL in einer aktuellen, öffentlichen Liste gemäß ihrer Tätigkeit nach VO (EG) 999/2001, Anh. IV, Kap. V, Abschnitt A, Nr. 1 geführt .





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