LAVES klar

Haselnuss und Mandelkern

Haselnuss und Mandelkern, eine beliebte Zutat beim Backen, gibt es in vielen Variationen.

Im Jahr 2017 hat das Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES 30 Proben geschälte Mandeln und Haselnüsse in ganzer, gemahlener, gehobelter, gehackter oder gestiftelter Form auf Salmonellen hin untersucht.

Mandeln und Haselnüsse können mit Salmonellen belastet sein. Dies äußert sich auch immer wieder in einzelnen Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem. Besonders häufig werden Salmonellen durch rohes nicht ausreichend erhitztes Fleisch und Geflügel sowie Rohmilch übertragen. Salmonellen können aber auch trockene Lebensmittel befallen.

Die erfreuliche Bilanz: In keiner der untersuchten Proben wurden Salmonellen nachgewiesen.

Zusätzlich wurden acht Proben Mandeln und fünf Proben Haselnüsse auf einen Zusatz von nicht deklarierten Erdnüssen untersucht. Verfälschungen mit Erdnüssen wurden nicht festgestellt. Auch Kennzeichnungsmängel wurden bei keiner Probe festgestellt.

Obwohl die Belastung der untersuchten Proben mit Salmonellen diesmal unauffällig war, werden diese Backzutaten auch weiterhin regelmäßig überprüft werden.

Tipp: Nüsse neigen aufgrund ihres hohen Fettgehaltes zum Ranzigwerden, daher sollte man zerkleinerte oder gemahlene Nüsse bald verbrauchen oder luftdicht im Kühlschrank oder Gefrierschrank lagern. In gemahlenen Nüssen und Mandeln vermehren sich Schimmelpilze schneller. Für eine längere Lagerung ist es besser, ganze Nüsse und Mandeln zu kaufen und sie erst kurz vor der Zubereitung zu mahlen oder zu hacken. Auch Nüsse in der Schale bewahrt man am besten an einem kühlen trockenen Ort auf, damit das typische Aroma möglichst lange erhalten bleibt.


Weitere Informationen:

Mandelnd und Haselnüsse
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln