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Einsatz von fischmehlhaltigen und blutprodukthaltigen Mischfuttermitteln in Tierhaltungsbetrieben

Informationen und Antragsvordrucke

Seit dem 1. Juni 2013 wurde die Verordnung (EG) 999/2001 durch die Verordnung (EU) Nr. 56/ 2013 geändert, demnach sind verarbeitete Nichtwiederkäuer-Proteine und solche Proteine enthaltende Futtermittel für die Fütterung von Tieren in Aquakultur wieder zugelassen.

Der Einsatz von fischmehl-, blutprodukt-und dicalciumphosphat- oder tricalciumphosphathaltigen (tierischen Ursprungs) Futtermitteln zur Herstellung von Alleinfuttermitteln ist für selbstmischende, landwirtschaftliche Tierhaltungsbetriebe ohne Wiederkäuer möglich, falls eine "Zulassung" oder "Registrierung" gem. VO (EG) 999/2001 vorliegt.

Die Verfütterung von fischmehl-, blutprodukt- und dicalciumphosphat- oder tricalciumphosphathaltigen (tierischen Ursprungs)Mischfuttermitteln ist auch in wiederkäuerhaltigen Betrieben möglich, sofern eine "Gestattung" gem. VO (EG) 999/2001 vorliegt.

Ferner ist die Verwendung von trockenen Milchaustauschfuttermittel, die Fischmehl enthalten, an noch nicht abgesetzte Nutzwiederkäuer, nach der VO (EG) 999/2001 mitteilungspflichtig.

Unter "Downloads" finden Sie die aktuellen Antragsvordrucke, das Merkblatt mit den rechtlichen Rahmenbedingungen, sowie die Liste registrierter und zugelassener Bertriebe gemäß VO (EG) 999/2001.

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