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Tag der offenen Tür im Institut für Bienenkunde in Celle

Sonntag, den 04. September 2016 von 10:30 bis 17:00 Uhr

An diesem Tag öffnet das Institut für Bienenkunde Celle des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) erneut seine Tore, um allen Interessierten die Arbeit des in Niedersachsen einzigartigen Institutes vorzustellen.

Das Institut für Bienenkunde Celle, im Französischen Gartens direkt am Rande der Altstadt gelegen, fördert seit vielen Jahren auf allen Ebenen die Bienenzucht in Niedersachsen, sei es durch Forschung und Entwicklung, Aus- und Fortbildung, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit.

Ziel des Tages der offenen Tür ist es, die Öffentlichkeit über die enorme ökologische und ökonomische Bedeutung der Bienenhaltung zu informieren. Die ökonomische Wertigkeit bezieht sich nicht nur auf den Verkaufserlös der Produkte aus dem Bienenvolk, sondern auch auf die Bestäubungsleistung der Bienen. Aus wirtschaftlicher Sicht sind hier vor allem die Kulturpflanzen zu nennen, die dank der Bestäubung durch die Bienen höhere und gesicherte Erträge bringen. Zur Einschätzung des Wertes der Bestäubung der Kulturpflanzen wird die Wertschöpfung aus der Imkerei (Verkauf von Honig und Wachs) mit dem Faktor 15 hoch gerechnet. Aus ökologischer Sicht ist die Bestäubung der wildwachsenden Blütenpflanzen durch Honigbienen von großer Bedeutung.

Die Besucher können sich über die verschiedenen Arbeitsbereiche des Instituts für Bienenkunde durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren lassen. Gezeigt und erläutert werden u.a. moderne Methoden der Führung von Bienenvölkern, der Honig- und Wachsgewinnung, der Königinnenzucht, der Vorbeuge und Behandlung von Bienenkrankheiten sowie die Untersuchungstätigkeit (Qualitätskontrolle von Honig, Krankheitsdiagnose, etc.) als auch zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (Honig, Pollen, Bienenbiologie, Bienengenetik, Bienen und Pflanzenschutz). Die Gäste können weiterhin verschiedene Honigsorten probieren und werden staunen, wenn sie einen Tropfen Honig unter dem Mikroskop sehen. Sie werden erfahren, wie die Bienen Nektar und Pollen nach Hause transportieren und können sich Bienen von außen und innen unter dem Mikroskop ansehen.

Mehrere Bienen-Beobachtungsstöcke inkl. der Bienentanzuhr sowie ein historischer Treppenspeicher aus dem Jahre 1607, eingerichtet als Heidebienenmuseum, sind weitere Stationen des Rundganges durch die Institutsanlagen. Bienenhaltung in Strohkörben, die berühmte, einst weit verbreitete Betriebsweise der Lüneburger Heideimkerei, wird als wichtiges niedersächsisches Kulturgut gesondert vorgestellt. Hierzu dient u.a. eine Korblagd mit "Lüneburger Stülpern".

In dem ehemaligen herzoglichen Orangerie-Garten werden typische Bienenweidepflanzen vorgestellt und Hinweise für die Anlage insektenfreundlicher Gärten (z.B. Bauerngarten) erteilt. Mitten in diesem herrlichen Institutsgarten steht die im Juni 2003 feierlich eingeweihte einmalige Figurenbeute "Herzogin Eleonore", eine 3 Meter hohe Skulptur, in der ein Bienenvolk wohnt. Die Gäste werden beeindruckt sein, welch besonders originelles Flugloch die Bienen gefunden haben.

Weiterhin bieten wir für die Kinder ein zusätzliches Programm (Bienenwettfliegen, Glücksrad, Kerzendrehen usw.) sowie für alle Altersgruppen ein umfangreiches Filmprogramm.

Kommen Sie, wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Besucher im Bienengarten

Besucher im Bienengarten

Institut für Bienenkunde Celle

Institut für Bienenkunde Celle

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