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Lebensmittelsicherheit beginnt mit Futtermittelsicherheit:

Fünfzehn Jahre Fachinstitut für Futtermittel am Standort Stade


Viele Lebensmittelkrisen fanden ihren Ursprung in verunreinigten Futtermitteln. Diese Erkenntnis führte zur Integration der Futtermittelüberwachung in das amtliche System des gesundheitlichen Verbraucherschutzes in Niedersachsen und zur Gründung eines Spezialinstitutes ausschließlich für die Untersuchung von Futtermitteln im Jahr 2003. In fünfzehn Jahren hat sich das Futtermittelinstitut Stade des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) einen fachlichen Ruf erarbeitet, der weit über die Grenzen Niedersachsens reicht. Dieses drückt sich in der Ausrichtung der Frühjahrstagung der Fachgruppe Futtermittel des Verbandes Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchung- und Forschungsanstalten (VDLUFA) vom 17. bis 19. April in Stade aus.

Tendenzen und Neuerungen zur Analytik der Futtermittel, zu Gesetzgebung und Kontrollwesen stehen auf der Tagungsordnung der 60 Fachleute aus Deutschland, Belgien, Österreich und der Schweiz. Sie stellen die Weichen für die Optimierung der Futtermitteluntersuchung als Teil der risikoorientierten Kontrolle. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stader Futtermittelinstitutes sind in zahlreichen Arbeitskreisen der VDLUFA-Fachgruppe aktiv, zum Beispiel an Methodenentwicklungen beteiligt.

Das Futtermittelinstitut ging vor fünfzehn Jahren aus der damaligen Außenstelle Stade des Veterinärinstituts Oldenburg hervor. Mit diagnostischen Untersuchungen in der Tierseuchenkontrolle hatte dieses ein völlig anderes Aufgabengebiet. Die Umstellung auf die neue Untersuchungsmatrix „Futtermittel“ gelang durch die Bereitschaft aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich neue Arbeitsfelder zu erschließen. Durch bauliche Anpassungen und die gezielte Verstärkung mit Fachkräften konnte das Untersuchungsspektrum bis heute erheblich erweitert werden.

Im Futtermittelinstitut Stade werden jährlich rund 21.000 Untersuchungen zur Qualität und Sicherheit von Futtermitteln durchgeführt. Alle Proben aus der amtlichen Futtermittelkontrolle der Länder Niedersachsen und Bremen sowie Proben anderer norddeutscher Länder und der kommunalen Veterinärüberwachung in Niedersachsen werden hier untersucht. 55 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter vier Auszubildende, sind in diesem LAVES-Institut tätig.

Weitere Informationen zum Futtermittelinstitut Stade: www.laves.niedersachsen.de.

Presseinformationen
Artikel-Informationen

16.04.2018

Ansprechpartner/in:
Dr. Silke Klotzhuber

Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Pressestelle
Röverskamp 5
26203 Wardenburg
Tel: 0441 57026-185

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