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LAVES informiert: Eierkartons auf dem Prüfstand

Presseinformation Nr. 010 vom 21. März 2005


Eierverpackungen rechtzeitig vor Ostern auf dem Prüfstand: Das Institut für Bedarfsgegenstände in Lüneburg (IfB) des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hat 67 unterschiedliche Eierverpackungen auf Salmonellen überprüft. "In keiner Probe konnten Salmonellen nachgewiesen werden", erläutert Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) das Ergebnis.

Außerdem sind die Eierverpackungen auf Verschmutzung und sensorische Merkmale wie abweichender Geruch geprüft worden. Eierverpackungen können bei unsachgemäßer Behandlung verschmutzen (z.B. durch Hühnerkot, Eierreste) und mit Erregern behaftet sein. Auch die auf diese Merkmale hin untersuchten Proben waren in Ordnung.

Für die Proben sind kleinere Einheiten für sechs bis zehn Eiern, aber auch Eierhöcker und Eierkisten für 30 bzw. 48 Eier gezogen worden.

Bei zehn Proben (Kleinpackungen – 6er u.10er, aber höchstens für 36 Eier) handelte es sich nach Angaben der Lebensmittekontrolleure um Mehrfachpackungen bzw. gebrauchte Eierkartons. Mehrmaliger Gebrauch ist jedoch bei Kleinpackungen nicht zulässig (Eier- Vermarktungsnorm Vo (EG) 2295/2003). Zur Verhinderung der Ein-, bzw. Verschleppung von Kontaminanten (Viren, Bakterien) dürfen nur neue Eierverpackungen benutzt werden. Die zuständigen Marktüberwachungsbehörden sind informiert worden.

Eierkartons
Artikel-Informationen

21.03.2005

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