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Berufsschule für Imker: Angehende Fachleute im Institut für Bienenkunde in Celle geschult

Presseinformation Nr. 001 vom 26.01.2004


Auch das Imkerhandwerk will erlernt sein: Das Institut für Bienenkunde in Celle bietet daher in Kooperation mit der Albrecht-Thaer-Schule jährlich länderübergreifend Berufsschulblöcke für Imker an. Zur Zeit sitzen 25 Auszubildende auf der Schulbank – und die stammen auch aus anderen Bundesländern wie Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Bayern und Schleswig-Holstein. Denn hier, in Celle, befindet sich Deutschlands einzige Berufsschule für Imker. Noch bis zum 13. März werden die jetzigen Teilnehmer das Einmaleins der Bienenkunde einüben.

In Deutschland – und hier insbesondere in der Heideregion Norddeutschlands – hat die berufsmäßig ausgeübte Imkerei eine sehr lange Tradition - bereits 1931 wurde die erste deutsche Rechtsvorschrift zur Imkerausbildung für die Provinz Hannover erlassen. Das Institut für Bienenkunde Celle ist seit seiner Gründung 1927 ein Zentrum für die Berufsausbildung von Imkern. Nahezu 1000 Frauen und Männer haben hier seit 1931 ihre Gehilfen- oder Meisterprüfungen abgelegt.

Seit 1. Januar 2004 gehört das Bieneninstitut mit seinen 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und über zehn Millionen Bienen zum Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES). Diese Umstrukturierung war vom Kabinett am 4. November 2003 beschlossen worden. Das Ziel: Die Zusammenführung bestehender, gemeinsamer Berührungspunkte bei der lebensmittelrechtlichen Überwachung des Honigs sowie bei der Tierseuchenbekämpfung bei Bienenkrankheiten. Zudem werden so Kommunikationswege und fachinterner Austausch intensiviert.

Für das Institut für Bienenkunde ändert sich dadurch jedoch weder der Standort - Celle – noch ändern sich die Zuständigkeiten, die landesweit, zum Teil überregional sind.

So ist das Institut nicht allein einzige Berufsschule für Imker in Deutschland und Berufsausbildungsstätte, sondern bildet auch Freizeitimker fort, untersucht Honig, Bienenkrankheiten und Pflanzenschutzmitteln auf Bienengefährlichkeit, macht Pollenanalysen, forscht und entwickelt – zum Beispiel im Bereich der Bienenköniginnenzucht.

Das Bieneninstitut finden Sie unter: www.laves.niedersachsen.de im Internet.

Artikel-Informationen

26.01.2004

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